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Spieltag 5, Sonntag, 13.9.2026, 15 Uhr: SV Pfahlbronn – SVH 3:1 (1:0) Tja, was soll ich sagen? Es wird auf jeden Fall eine lange, lange Saison. So verheißungsvoll die Partie gegen Lorch endete, so verhängnisvoll endete die Partie gegen Pfahlbronn. Und es hat schon scheiße begonnen. Kaum in Pfahlbronn angekommen, fing es an zu plätschern. Das Spiel begann, das Plätschern von oben ging weiter und weil es eben so schön plätscherte, plätscherten die Spieler auf dem Platz mit und das Spiel plätscherte so vor sich hin. Nach ein paar Minuten hörte das Plätschern von oben auf, was sich allerdings nicht bis zu den Spielern herumsprach. Sie und das Spiel plätscherten weiter so herum und das ging bis zur 34. Minute, bis die Pfahlbronner den Hahn zudrehten und das Plätschern urplötzlich aufhörte. Was dem plötzlichen Plätscherstopp allerdings vorausging, spottet jeder Beschreibung. Nach einem Eckball herrschte in unserem Strafraum das pure Chaos. Die Spieler beider Mannschaften spielten Flipper mit dem Ball und man konnte dem Kurs des Balles kaum folgen, ohne sich ein Schleudertrauma zuzuziehen. Als es dem Ball schließlich zu blöd wurde, herumgeschubst zu werden, setzte er sich einem Pfahlbronner Spieler zu Füßen, der ihn dankbar versenkte. Zugegeben, das 1:0 kam etwas überraschend, beide Teams bekleckerten sich davor nicht gerade mit Ruhm, aber wenn man sich so blöd anstellt und den Ball auch nach dem drölften Abwehrversuch nicht aus dem Fünfer rauskriegt, der darf sich nicht wundern, wenn es einschlägt. Der weitere Verlauf der ersten Halbzeit ist nicht weiter von Belang, denn die Spieler und das Spiel … na, erratet ihr's, richtig, sie plätscherten wieder so vor sich hin. Die zweite Hälfte begann und jeder, der sich vom SVH Großes erwartete oder versprach, wurde schnell eines Besseren belehrt. Nur zwei Minuten nach Wiederanpfiff stand es nach einem kapitalen Abwehrbock auf einmal 2:0 für die Gastgeber. Spätestens da bogen wir komplett auf die falsche Spur ab. Waren wir schon die gesamte erste Hälfte neben der Spur, aber ab dem 2:0 waren wir als Geisterfahrer unterwegs. Uns wollte so gar nichts gelingen, kein Ball über 5 m fand seinen Weg zum Mitspieler und die „Nichtruhmbekleckerei“ ging nahtlos weiter. Es wäre eventuell besser gewesen, wir hätten uns in der Pause mit Rum bekleckert oder besser gleich die ganze Pulle leergesoffen. Spieler und Zuschauer gleichermaßen. Bei den Spielern wäre es eh egal gewesen, die liefen sowieso nur im Kreis herum und dem Ball hinterher. Den Zuschauern hätte der Rum wenigstens dabei geholfen, das Ganze erträglicher zu machen, denn was man da so zu sehen bekam, strapazierte die Nerven bis zum Zerreißen. Es wäre wenigstens schön gewesen, zu sehen, dass wir uns wehren, aber da war gar nichts. Es ist ja jetzt nicht so, dass Pfahlbronn die Übermannschaft war, aber von zwei nicht so guten Teams waren wir mit Abstand das „Überhauptnichtguteste“. Das 3:0 war dann auch nicht weiter schlimm, wir hatten uns davor eh schon ergeben, da war das grad Bumms. Als wir uns dann, so ab der 85. Minute, auch endlich dazu entschlossen, am Spiel teilzunehmen, war die Katz scho dr Baum nauf. Uns gelang zwar in der 89. Minute durch einen Elfer von Werner der Anschlusstreffer, aber wie gesagt, das war eh Bumms. Es wird diese Saison nicht einfach für uns. Wir müssen einige junge Spieler einbauen und das braucht Zeit. Dazu kommt noch Verletzungspech und aus einem eh schon dünnen Kader wird ein Kader, der am Seidenfaden hängt. Das sieht man schon an unserer Ersatzbank, die komplett aus Reservespielern bestand. Die haben aber wenigstens mit einem Erfolgserlebnis auf der Bank Platz genommen, die haben nämlich 2:0 gewonnen. Am Sonntag kommt Eschach zu uns, ehe dann am Mittwoch das Nachholspiel gegen Rechberg, auch bei uns, stattfindet. Vielleicht beherzigen die Spieler das mit dem Rum ja und ziehen mal richtig einen durch. Klotzen, nicht kleckern, dann klappt's ja vielleicht auch wieder mit dem Ball. Heute haben wir beim Ball auf jeden Fall wieder ziemlich viele Sympathien verspielt, die wir gegen Lorch gutgemacht hatten. Bis dahin: Skål! Aufstellung: I. Cetinkaya, M. Cetinkaya, Sommer, Robinson, Grözinger, Gussmann, Seemann, Dinita, Pröll, Hägele, Werner, Zivkovic, Barth, Riedle, Altrichter, Platau, Göbel. Tore: 1:3 Werner (89, FE). Vorschau: Sonntag, 20.9.2026, 15 Uhr: SVH – FC Eschach. Mittwoch, 23.9.2026, 19 Uhr: SVH – TSGV Rechberg. Die Reserve spielt am Sonntag um 13 Uhr ebenfalls gegen Eschach. Hoffen wir, dass da dann nur das Bier in den Flaschen der Zuschauer plätschert. (AB)
1 - 0 - 2