Copyright © 2021 SV Hussenhofen 1925 e.V.
Berichte
Spieltag 9, Sonntag, 2.10.2022, 15 Uhr: TV Weiler – SVH 2:0 (1:0) Der Pressewart: schon wieder abwesend. Ich habe quasi einen Abwesenheitshattrick hingelegt. Naja, eigentlich war ich ja vier Spiele nicht zugegen, aber das Pokalspiel gegen Burgberg klammere ich mal aus. Irgendwie ist es mir nicht vergönnt unsere Spiele in Weiler anzuschauen. Nicht dass die Weilermer meinen ich würde sie meiden, ich würde gerne mal wieder auf deren Sportplatz gehen, schließlich bin ich ja Tierfreund, aber es soll einfach nicht sein. Also greife ich auf die bewährte Kombination aus Feldreporter und Berichteschreiber zurück. Das Wetter: ungefähr so schön, wie unsere letzten Spiele. Grottig. Der Torwart: normalerweise hat eine Mannschaft wenigstens zwei Stück davon, sollte sich mal einer verletzen oder abwesend sein. So wie bei uns heute. Unsere Nummer 1 war abwesend und normalerweise würde nun die Stunde des Ersatzmanns schlagen. Eigentlich. Wenn wir einen hätten. Haben wir aber nicht. Dumm gelaufen. Schon wieder. Beim Spiel gegen Bettringen musste unser Coach das Tor hüten und heute jemand den ich schon länger nicht mehr auf dem Zettel hatte. Da haben sie aber mal ganz tief in die Kiste gegriffen um den am Schopf herauszuziehen. Julian Böhm. Da haben die einfach mal den Juli im Oktober reaktiviert und ihn in die Kiste gestellt. Geholfen hat es trotzdem nicht viel, was jetzt aber nicht die Schuld von Juli ist, die ist eher vor ihm zu suchen. Dass die Torwartsituation uns noch Kopfzerbrechen bereiten würde war mir schon vor Saisonbeginn klar und so wie es aussieht wird es auch nicht wesentlich besser, denn noch ist weit und breit kein Ersatzmann zu sehen und wir haben auch keine Wunderlampe um uns einen zu wünschen. Ich würde ja selbst reinstehen, aber bei meinen arthritischen Knochen könnte ich genauso gut in den Wald gehen und uns einen Torwart schnitzen, der wäre beweglicher als ich. Vielleicht hat der Nikolaus ja dieses Jahr einen Keeper für uns im Sack. Notfalls nehmen wir auch Knecht Ruprecht. Das Spiel (präsentiert von Johannes Hirsch und AB): Der Negativtrend geht weiter. Aber wenigstens hat heute die Einstellung gestimmt und wir haben eigentlich ein gutes Spiel abgeliefert. Was gefehlt hat waren Tore. Vor allem in der zweiten Halbzeit waren genug Chancen da, um das Spiel zu drehen, doch selbst hochprozentige Möglichkeiten wurden, teils kläglich, vergeben und wieder mal zeigen sich alte Fußballweisheiten bestätigt, die da lauten, „ohne Tor kannst du nicht gewinnen“ und „das Runde muss ins Eckige“. Besserwisserische, pedantische, schadenfrohe Entenklemmer könnten ja jetzt behaupten wir hätten doch zwei Tore, was ja streng genommen auch stimmt, aber die stehen in Hussenhofen auf dem Platz, die können wir schlecht mitnehmen. Besser wäre es, wir würden die Dinger vor Ort schießen und gleichzeitig aufpassen, dass wir hinten keine kriegen, dann klappt es auch mal wieder mit einem Sieg. Irgendwie ist zurzeit mächtig der Wurm drin. Schießen wir mal Tore, schießen wir uns anschließend durch saublöde Fehler selbst ins Knie und schenken dem Gegner mehr Tore als wir geschossen haben und somit das Spiel ab. Heute schossen wir zwar keine Tore, aber unser Knie trafen wir wieder, denn auch heute resultierte das 1:0 für Weiler aus mehreren Fehlern nach einem eigenen Einwurf. Das Unheil konnte erst noch abgewehrt werden als wir den Ball noch, auf Kosten eines Eckballs, von der Linie kratzen konnten, nach dem Eckball kratzten wir nochmal und zwar uns am Kopf, nachdem wir das Tor kassiert hatten. Die erste Halbzeit ging, die Zweite kam und wir auch. Wir waren im zweiten Abschnitt deutlich besser als die Gastgeber und kamen, wie schon erwähnt, zu etlichen Riesenchancen, doch das erlösende Tor wollte einfach nicht fallen. Und wie das im Fußball halt so ist, kommt, wenn du kein Glück hast, auch noch Pech dazu. Im heutigen Spiel kam das Pech in Form des zweiten Gegentores, welches Weiler, mit ihrem, gefühlt, ersten richtigen Angriff in der zweiten Hälfte, durch einen Sonntagsschuss erzielte. Eine unnötige Niederlage gegen Weiler und wieder mal stehen wir in der Höhenluft wie Rindviecher da. Wir können da einfach nicht gewinnen und das nervt gewaltig. Ich bin ja eigentlich, wie oben schon erwähnt, ein Tierfreund, aber ich würde denen schon mal gerne das Fell über die Ohren ziehen. „Haste Scheiße am Fuß, haste Scheiße am Fuß“, erkannte einst auch schon Andi Brehme und bewies damit sowas wie hellseherische Fähigkeiten in Bezug auf unsere derzeitige Situation. Nur dass wir die Scheiße nicht mehr nur am Fuß haben, wir stehen schon knietief drin. Wenn wir nicht darin ersaufen wollen, müssen wir gegen Rechberg im kommenden Spiel unbedingt punkten und zwar dreifach. Noch ist zwar nichts passiert, wir sind noch relativ früh in der Saison und es bleibt noch genug Zeit um den Karren wieder aus den Kuhfladen zu ziehen, die uns die Weilermer zum eh schon vorhandenen Mist noch dazugelegt haben, aber zu viel Zeit sollten wir uns auch nicht unbedingt lassen. Die Aufstellung: Böhm, Kolb, Hirsch, F. Barth, Aiello, Sommer, Nagel, Yükselen, Seemann, Musewald, Schmid, Schwarzkopf, Sütcü, Matty. Die Tore: 1 weniger als gegen Herlikofen und zwei weniger als gegen Lautern. Na, wer hat die Lösung? Die Vorschau: Sonntag, 9.10.2022, 15 Uhr: SVH – TSGV Rechberg. Reserve: SVH – SGM Hohenstadt/Untergröningen 3:6 (1:3) Das Spiel: auch die Reserve hatte heute einen Kacktag, denn sie verloren das Heimspiel gegen die SGM Hohenstadt/Untergröningen doch recht deutlich. Da halfen auch die drei erzielten Tore nicht mehr viel. Kurz, es war ein gebrauchter Tag für den SVH. Die Aufstellung: Röhrle, Zivkovic, Kottmann, L. Barth, M. Seitzer, Kamga, Seitz, Maihöfer, S. Seitzer, Zenger, Abele, Sachsenmaier, P. Sommer. Die Tore: Seitz, S. Seitzer, Kamga. Die Vorschau: Sonntag, 9.10.2022, 13 Uhr: SV Göggingen – SVH. (AB)
2014/2015 2015/2016 2016/2017 2017/2018 2018/2019 2019/2020 Spieltag 1-AV 2020/2021 Spieltag 1-AV 2021/2022 Spieltag 1-32 2022/2023 Spieltag 1-9
3 - 1 - 4