Spieltag 13, Sonntag, 19.11.2017, 14.30 Uhr: SVH – VFL Iggingen II 7:2 (4:2) Über das Wetter brauch ich hier nicht mehr viel verlieren, darüber habe ich mich letzte Woche ausführlich genug ausgekotzt. Nur so viel. Bei Asterix und Obelix würden jetzt in der Sprechblase Totenköpfe, Schwerter, Fäuste, Blitz, Donner und sonstige Zeichen zu sehen sein. Trotzdem eine Verbesserung um 1000% gegenüber dem Wetter letzte Woche in Mä. Auch der Sieg unserer Mannschaft hat etwas dazu beigetragen, dass es auf dem Sportplatz erträglich war. Auch unser Präsi, der Herr Hirsch, der zwei Wochen in der Sonne Mexikos weilte, einen auf faulen Lenz machte und mit seiner Sonnenbräune auf dem Platz herausstach, wie eine Giraffe aus einem Rudel Chihuahuas, war wieder mit von der Partie, was also konnte da noch schiefgehen. Außer dem Start. Der Start nämlich war alles andere als optimal. Bereits nach drei Minuten klingelte es bei uns und für Iggingen war vorzeitig Bescherung. Wie das allerdings passierte kann ich nicht sagen, denn ich war genausowenig auf der Höhe des Geschehens wie unsere Abwehr. Kurz geschüttelt und weiter gings. In der Folgezeit spielte eigentlich nur noch eine Mannschaft und das waren wir. In der 14. Minute bekamen wir einen Elfmeter zugesprochen, der von Munz sicher verwandelt wurde. Das fröhliche Toreschießen hatte somit begonnen, denn bereits drei Minuten später war es erneut Munz, der nach einem schönen Tanz, durch des Gegners Abwehr, zum 2:1 vollendete. Auch am dritten Tor war Munz, der unermüdlich durchs Mittelfeld flog und von den Gästen nie unter Kontrolle gebracht werden konnte, beteiligt. Seine Hereingabe setzte Barth, mit einem überlegten Flachschuß, in den Kasten. Danach wurden unsere Nachbarn noch einmal aufmüpfig und erzielten mit einem Freistoß aus ca. 35m den 3:2 Anschlußtreffer. Der Ball flog hoch in den Strafraum, keiner fühlte sich wirklich zuständig und da dachte sich der Ball, ich fliege einfach mal so ins Tor. Ob der Igginger Stürmer noch am Ball war kann ich nicht genau sagen, aber drin ist drin und fertig. Das Pulver der Gäste war nun aber verschossen und scharf schießen durften ab diesem Zeitpunkt nur noch wir. Zum Beispiel Schwierz in der 37. Minute. Auch wenn er eigentlich woanders hingezielt hat. Mit dem über den Schlappen gerutschten Ball überraschte er nicht nur sich selbst und die Zuschauer, sondern vor allem den Gästekeeper, der sich vor Schreck, dass der Ball Richtung Tor statt nur in den Strafraum flog, auf den Hosenboden setzte und somit keine Chance mehr hatte irgendwie einzugreifen. In der zweiten Halbzeit machten wir da weiter wo wir in der Ersten aufgehört hatten und erzielten in der 52. Minute das 5:2. Wieder durch einen Foulelfmeter. Da der Schütze des ersten Elfers, Munz, bereits ausgewechselt worden war, wechselte die Verantwortung zu Schmid, der dieser auch gerecht wurde und sicher verwandelte. Das 6:2 erzielte Abele mit dem Kopf, nach einer schönen Flanke von Barth, ehe ein erneuter Foulelfmeter den 7:2 den Endpunkt darstellte. Da Schmid, der den zweiten Elfer verwandelte, nun auch nicht mehr auf dem Platzt weilte, durfte Kaja ran und auch der erwies sich als der Verantwortung würdig und vollendete sicher. Holbeck, der einen Sprint aus seinem Tor heraus anzog und auch willig war den Elfer zu versenken, wurde von Coach Abele ausgebremst und wieder in sein angestammtes Revier zurückgeschickt. Wir waren zufrieden und schalteten ein paar Gänge zurück um die Gäste auch noch etwas mitspielen zu lassen und um auch Holbeck wieder etwas zu beschäftigen, ehe er zu einer Eisskulptur erstarrt wäre. An seiner Stelle hätte ich mir spätestens in der Halbzeit einen kleinen Holzofen besorgt und ein Feuerchen gemacht um warm zu bleiben. Das Holz hätte er sich, aufgrund Beschäftigungslosigkeit, auch noch selbst schlagen können, der Wald ist ja schließlich in der Nähe und ich garantiere dass niemandem aufgefallen wäre, wäre er unter die Holzfäller gegangen. Ein lockerer Sieg in einem, trotz der drei Elfmeter, äußerst fairen Nachbarschaftsduell. Wir waren die klar bessere Mannschaft und haben auch in dieser Höhe verdient gewonnen. Ich durfte endlich auch mal wieder in den Genuss eines Sieges kommen, wenn ich auf dem Sportplatz zugegen bin und so war auch ich zufrieden, obwohl mir meine blaugefrorenen Finger beim Drehen einer Zigarette beinahe den Dienst versagten. Wir bleiben auf dem dritten Platz und dies bleibt auch vorerst so, denn am Wochenende ist, aufgrund des Totensonntags, kein Spiel. Weiter geht es am 3.12. in Durlangen, wo das Spiel bereits um 12 Uhr, High Noon, anfängt. Und da müssen wir noch einmal richtig Gas geben, auch um die Schmach des Hinspieles wieder wettzumachen. Tore: 0:1 Honold (3), 1:1 Munz FE (14), 2:1 Munz (17), 3:1 Barth (28), 3:2 Elevli (32), 4:2 Schwierz (37), 5:2 Schmid FE (52), 6:2 Abele (60), 7:2 Kaja FE (68). Aufstellung: Holbeck, Schwierz, Kottmann, Bartle, Hirsch, Musewald, Abele, Munz C., Schwind, Barth, Schmid, Kaja, Pröll, Munz T. Reserve: SVH – TSV Mutlangen 3:2 (1:2) Die Reserve hat auch mal wieder gewonnen und das nach einem 0:2 Rückstand. Hut ab vor dieser Leistung. Die erfolglose Durststrecke ist somit vorerst mal beendet. Tore: 1:2 Kamga (30), 2:2 Zoller (70), 3:2 Gemander (75). Aufstellung: Krieg, Pokam, Nadoll, Vötter, Zoller, Seitzer, Kramer, Pröll, Beidl, Kamga, Dias Leite, Gemander, Ohrnberger, Weber. Vorschau: Sonntag, 3.12.2017, 12 Uhr: FC Durlangen II – SVH. Reserve hat spielfrei.
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