Spieltag 4, Sonntag, 9.9.2018, 15 Uhr: TSV Ruppertshofen – SVH 0:4 (0:2) Ein munteres Spielchen sahen die Zuschauer in Ruppertshofen. Die Gastgeber versteckten sich nicht und hatten in der ersten Hälfte zahlreiche gute Möglichkeiten, von denen sie aber keine einzige verwerten konnten. Anders wir, die wir unsere Chancen eiskalt in Tore ummünzten. Dass sich, auf beiden Seiten, so viele Torchancen ergaben, lag zum Teil auch daran, dass beide Abwehrreihen einen Tag der offenen Tür veranstalteten. Die Löcher auf beiden Seiten waren teilweise so groß, da hätten die gesamten alliierten Landungstruppen der Normandie, ungestreift, durchgepasst. In der zweiten Halbzeit hatten wir auf unserer Seite die Schotten, Gott sei Dank, dichtgemacht, während die Hausherren das Scheunentor weiterhin weit aufgelassen hatten. Wir legten los wie die Feuerwehr. Bereits in der 4. Minute hatte Pröll die Riesenchance zur Führung, doch er scheiterte am Keeper des TSV. Er hatte einfach zu viel Zeit zum überlegen und wer selbst mal Fußball gespielt hat, weiß, dass das nicht immer ein gutes Ende nimmt. Links, rechts, oben, unten, die Möglichkeiten erschlagen einen schier und am Ende hat dann der Torwart den Ball und man steht immer noch da und weiß nicht was da gerade schiefgelaufen ist. Das Spiel ging hin und her, Ruppertshofen hatte gleich zweimal kurz hintereinander Riesenchancen, die sie aber zu überhastet vergaben. Fast im Gegenzug, machten wir es dann den Heimherren vor, wie es richtig gemacht wird. Pass auf Boschmann der dann auf der linken Seite durchgeht und auf den mitlaufenden Balaban passt, welcher den Ball kurz und schmerzlos im Tor versenkt. 18. Minute, 1:0 und es sollte noch besser werden. Kaum zehn Minuten später beinahe dasselbe Bild. Zuckerpass von Sommer nach links auf Boschmann, der wieder unwiderstehlich in den Strafraum zieht und dieses Mal nur durch ein Foul gebremst werden kann. Schmid erledigt die Pflichtaufgabe Elfmeter souverän und somit stand es in der 28. Minute 0:2 aus Sicht von Ruppertshofen. Unglücklich, weil sie gewiss keine schlechteren Chancen hatten und auch nicht schlechter spielten als wir, aber einfach zu harmlos im Abschluss waren. Es ging weiter hin und her, beide Abwehrreihen wankten teilweise bedenklich, doch sie fielen nicht und so retteten sich beide Teams in die Pause. Nach der Halbzeit ging es zu Anfang genauso weiter wie in Abschnitt Eins. Beide Teams schenkten sich nichts, allerdings standen sie jetzt etwas besser in der Defensive. Anfangs jedenfalls. Eine Möglichkeit der Ruppertshöfer wurde durch Holbeck mit einer Glanzparade vereitelt, auf der anderen Seite scheiterte Hirsch knapp. Ruppertshofen wurde langsam müde und wir nun mit zunehmender Spieldauer immer besser. Das Spiel verlagerte sich jetzt mehr und mehr in die Hälfte der Gastgeber und während unsere Schleußen jetzt größtenteils dicht waren, taten sich beim Gegner nun wieder batallionsgroße Lücken im Abwehrverbund auf. Eine davon konnten wir dann in der 58. Minute zum, vorentscheidenden, 0:3 nutzen. Schmid spielte sich auf der linken Seite durch und sah dass in der Mitte Peters mitgelaufen war. Der Winkel aufs Tor war schon beinahe zu spitz, doch just in diesem Augenblick erinnerte er sich wohl an den Mathe-Unterricht in der Schule. Einfallswinkel ist gleich Ausfallswinkel. So peilte er überlegt die Querlatte an, flankte an dieselbe und Peters, der am vorher genau berechneten Punkt stand, hatte keine Mühe den Ball mit dem Kopf über die Linie zu drücken. Ihr seht also liebe Leute und vor allem Kinder, es zahlt sich immer aus, wenn man in der Schule im Unterricht gut aufpasst, da hat auch später beim Kicken noch was davon. Der Widerstand der Gastgeber war nun gebrochen und fortan spielten nur noch wir. Die Löcher in deren Abwehr schwollen wieder auf Normandiegröße an und man sah dass ihnen nun jeder Schritt wehtat. Wir konnten aufatmen, das Spiel war entschieden und weil der Gegner nicht mehr konnte, konnten wir es nun langsam auslaufen lassen. Ab und zu kamen sie zwar noch in Strafraumnähe doch wirklich gefährlich wurde es für uns nicht mehr. Kurz vor Schluß wurde dann auch noch Lukas Pröll für seinen unermüdlichen Einsatz, mit seinem ersten Saisontor, belohnt. Schmid, der heute etwas Pech im Abschluss hatte, dafür aber als Vorbereiter glänzen konnte, spielte den Ball auf Kottmann, dieser sah den heraneilenden Pröll und legte ihm den Ball passgenau auf den Schlappen. Pröll hatte keine Mühe mehr den Ball aus 5m, zum 0:4, im Gehäuse unterzubringen, was zugleich auch den Endstand bedeutete. Ein verdienter Sieg, allerdings nur aufgrund unserer besseren zweiten Hälfte. Nimmt man nur den ersten Durchgang, wo beide Teams gleich stark waren, so hätte das Spiel eigentlich unentschieden ausgehen müssen. Da ein Fußballspiel aber immer zwei Hälften hat und wir in der Zweiten einfach besser waren, war der Sieg letztlich auch in dieser Höhe verdient. Okay drei hätten auch gereicht, aber verdient war er allemal. Kommenden Sonntag haben wir spielfrei und diese Zeit können wir nutzen um die Löcher in unserer Abwehr zu stopfen. Es war aber auch sauheiß, vielleicht lags ja da dran. Ich für meinen Teil, hätte da nicht spielen wollen. Mir hats draußen schon gereicht, was man auch an meiner Birne sieht, die die Farbe eines Streichholzkopfes angenommen hat. Wenigstens brauche ich heute nacht kein Licht anmachen, wenn ich mal kurz aufstehen muss. Also noch mal zum Mitschreiben. Kommenden Sonntag ist spielfrei und am 23.9. spielen wir dann zu Hause gegen Eschach. Reserve ausgefallen: Die Reserve wollte spielen, durfte aber nicht, weil das Spiel verlegt wurde. Wohin weiß ich nicht aber das sieht man ja dann. Aufstellung: Holbeck, Barth, Schwierz, Sommer, Hirsch, Dück, Munz, Schmid, Balaban, Pröll, Boschmann, Peters, Eller, Yilmaz, Kottmann. Tore: 0:1 Balaban (18), 0:2 Schmid (28), 0:3 Peters (61), 0:4 Pröll (85). Vorschau: Sonntag, 23.9.2018, 15 Uhr: SVH – FC Eschach. Reserve spielt um 13 Uhr. Dienst haben die Bambini. (AB)
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